Grundlagen der Natur
Enstehen und Vergehen - Stets im Gleichgewicht
Es gilt in der Natur der Grundsatz dass stets alles im Gleichgewicht ist. Wo Licht ist da ist auch Schatten, je mehr Schatten produziert wird umso mehr Licht gibt es als Gegenpol. Dieser Grundsatz gilt überall in der Natur - und ist der Grund warum die Natur als Ganzes gesehen "ewig jung" ist und auch bleibt. In der Natur ist der Tod die Grundlage für neues Leben - und neues Leben wiederrum produziert den Tod - die Grundlage für den Evolutionsprozess des Planeten in dem sich Leben und Tod stets die Waage halten. Und das selbst wenn ein Kometeneinschlag fast sämtliches Leben auf der Erde auslöscht - quasi direkt im Anschluss beginnt eine neue Phase der Entwicklung des Lebens.
Dies ist die Grundlage dessen warum die Natur sich stets in einem quasi unsterblichen Zustand hält - wenn auch im stetigen Wandel.
Alle Lebewesen - auch der Mensch obwohl wir uns gerne als Herrscher über die Natur sehen - sind Erzeugnisse dieses natürlichen Evolutionsprozesses von Entstehen und Vergehen - sind also Teil der Natur - sind somit auch ihren Gesetzen der fortwährend stattfindenden Regeneration unterworfen welche auf Mircoebene z.B. dafür sorgt dass Wunden verheilen - welche auf der Macroebene der Natur als ganzes gesehen unermüdlich dafür sorgt das Tod und Leben, Räuber und Gejagte, Angebot und Nachfrage - stets im Gleichgewicht sind.
Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint : Der Heilungsprozess ist sowohl auf Micro- wie auch auf Macroebene der gleiche Prozess dessen Aufgabe es ist alles im Gleichgewicht zu halten - welcher dafür sorgt das auftretende Ungleichgewichte sofort Konsequenzen nach sich ziehen die das Gleichgewicht ohne Verzug aufrechterhalten.Jedoch wird dies von uns auf Microebene als Prozess wahrgenommen welcher über - von uns so wahrgenommen - lange Zeiträume stattfindet.
Dadurch entsteht auf unserer Ebene der Wahrnehmung der Eindruck dass es zeitweise tatsächlich Ungleichgewicht in der Natur gibt. Dies ist jedoch eine Illusion weil Tod ohne Leben nicht stattfinden kann - wie auch Leben ohne Tod unmöglich ist.
Und dies in einem Verhältnis von genau 1 zu 1 - soll heissen : Es gibt genauso viel Leben wie es Tod gibt - und genauso viel Tod wie es Leben gibt.
Unser Körper auf materieller Ebene betrachtet ist wiedrum ein eigenes Ökosystem - ein Micro-Planet mit Micro-Natur und Mirco-Bewohnern. Jedoch dient unser Körper als Mirco-Ökosystem aus der Macro-Perspektive gesehen wiederum den Prozessen der Macro-Natur. Unser Körper ist Heimat für Milliarden von Bakterien und zeitweise auch Viren. Manche von ihnen leben in einer solch tief verwurzelten Symbiose mit uns dass wir ohne unsere "Passagiere" nicht überlebensfähig wären - als Beispiel seien hier die Darmbakterien genannt welche uns helfen die Nahrung zu zersetzen und zu verwerten. Wir brauchen sie, sie brauchen uns. Das Leben des einen ist von dem des anderen abhängig.
Gibt es in unserem Körper aus Micro-Perspektive gesehen zeitweilig irgendwelche Ungleichgewichte werden wir krank und sterben falls das Gleichgewicht auf unserer Ebene nicht hergestellt wird - es wird also auf höherer Ebene der Natur dafür gesorgt das stets - egal was auch passiert - das Gesamtgleichgewicht gewahrt bleibt.
Als Beispiel sei hier die Entstehung von Seuchen bei Überpopulation einer Art genannt. Wenn es z.B. zuviele Jäger gibt sorgt das schrittweise Verschwinden der Beutetiere dafür dass auch die Jäger schrittweise weniger werden und nach und nach die Beutetiere zurückkehren.
Auch hier herrscht aus unserer Perspektive die Illusion vor dass es zeitweilig ein Ungleichgewicht zwischen Jägern und Beute gab.
In Wirklichkeit aber war der Prozess von Entstehen und Vergehen stets und unermüdlich dabei das Gleichgewicht zu halten - welches aber aus unserer Perspektive nur sehr schwer wahrgenommen werden kann weil die Prozesse der Natur in deutlich grösserem Zeitzyklus stattfinden als z.B. in unserem Körper. Wir befinden uns sozusagen in einer anderen "Dimension" der Wahrnehmung ähnlich wie die Raupe die die ihr übergeordnete Dimension nicht wahrnimmt und am Ende des DIN-A4-Blattes herunterfällt weil sie nicht in der Lage ist das Gesamte zu erkennen.
Ihr fehlt dazu das Bewusstsein für das Grosse Ganze.
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