Elementare Vorgehensweisen bei der Softwareentwicklung

Elementare Vorgehensweisen bei der Softwareentwicklung



Es muss den Entwicklern zumindest soviel Zeit gegeben werden damit sie folgende grundlegenden Erkenntnisse umsetzen können :
- ALLES ist möglich, es braucht nur Zeit, genügend Budget und gute Fachkräfte
- Sie müssen bereits in frühen Projekt-Phasen die Zeit haben die Anwendung immer wieder und weiter simpler zu gestalten(KISS-Prinzip) dies nennt man Iterative Development und ist ZU BEGINN sehr zeitaufwendig.Denn ZU BEGINN muss man SEHR OFT über den gesamten Quellcode gehen und nach Wegen suchen ihn besser, einfacher, modularer, generischer zu gestalten.Dies funktioniert nur dann wirklich gut wenn die Anwendung ZU BEGIINN nur SEHR LANGSAM und MIT BEDACHT um neue Funktionen erweitert wird.Dafür wird es später STETIG einfacher, schneller und effizienter neue Funktionen hinzuzufügen, wenn der Basis-Code nach einiger Zeit richtig gut geworden ist, kann man sogar Design-Grenzen und Design-Beschränkungen mit sehr wenig Aufwand beseitigen.Damit eine Anwendung skalierbar ist, ist es notwendig das es MÖGLICHST WENIGE Design-Beschränkungen gibt.
Da es in der heutigen Zeit quasi KEINE Beschränkungen bis auf die CPU-Leistung und den Speicher gibt sollte es EIGENTLICH im Design einer Anwendung KEINE festen Grenzen der Software-Architektur geben - denn die Grenzen bei CPU-Leistung und Speicher können heutzutage schnell und relativ billig durch Hardware-Updates und Verwendung von Server-Clustern aufgehoben werden.
- Man sollte also bei moderner Software schon bei kleinen Dingen in der Enwicklung extrem aufpassen - z.B. wenn man für eine Zählervariable welche als Index für den Produktbestand eines grossen Online-Versands dient 16 Bit als ausreichend empfindet.Bei heutigen Rechnern mit ihren X GB Hauptspeicher ist es quasi völlig egal ob man 16-Bit- oder 64-Bit-Variablen verwendet.Natürlich sollte man Speicher-effizient entwickeln - aber nur dann wenn es keine künstlichen und zunächst unsichtbaren Grenzen in der Verwendbarkeit der Software setzt.
- Jeglicher Code welcher MEHR ALS EINMAL aber eventuell in leicht unterschiedlicher Weise genutzt wird muss in wiederverwendbare parametrisierte Funktionen umgewandelt werden!Es ist ein ABSOLUTES TABU in guter Software das der selbe Code zweimal geschrieben wird!
- JEDE Fleiss-Arbeit MUSS automatisiert - am besten vollautomatisiert - werden.Das spart hinterher massig Zeit in der Weiterentwicklung.Zum Beispiel manuelles Hin- und Herkopieren von ZIP-Backups ist ein ABSOLUTES TABU und sehr fehleranfällig.Ich nehme mir REGELMÄßIG zeit mein aktuelles Backup-Konzept noch ein bisschen zu verfeinern.

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